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„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Johann Wolfgang von Goethe) Er versteckte seine Vorliebe nicht, schuf ein bis heute nachwirkendes Griechenlandbild (bis zu ihm war der Blick auf die Antike Kultur ein "römischer" Blick) und lebte sein Leben ohne Vorbilder seiner Zeit als neugeborener antiker Grieche; Schönheit ist nach Winkelmann männlich. Sein gelebtes Leben veranlasste seine Zeitgenossen, seine Liebe in neu geschöpfter Methaphorik deutlich zu benennen - ein gutes Jahrhundert später sprach Oscar Wilde von der Liebe, die ihren Namen nicht nennt. Bemerkenswert der Briefwechsel mit seinen Freunden und die sich um seine Vorliebe entwickelnde Diskussion der führenden europ. Denker seiner Zeit - leider zumeist erst nach seinem Tod (z.B. Giaccomo Casanova, J. W. von Goethe "Winckelmann und sein Jahrhundert", 1805), im Rahmen von Würdigungen seines Lebenswerks. 1757/58 Bibliothekar des päpstlichen Kardinalstaatssekretärs Alberico Archinto 1758 Bibliothekar und Kustos der Antikengalerie des Kardinals A. Albani 1763 Scriptor der Vatikanischen Bibliothek 1764 Aufsicht über die Altertümer in und um Rom und Antiquar der Apostolischen Kammer Reisen nach Neapel, Paestum, Herculaneum und Pompeji 1755 Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst 1762 Anmerkungen über die Baukunst der Alten 1763 Abhandlung von den Fähigkeiten der Empfindung des Schönen in der Kunst, und dem Unterrichte in derselben" 1764 Geschichte der Kunst des Alterthums 1766 Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst 1767 Monumenti antichi, inediti spiegati ed illustrati |
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